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Eisriesenwelt

Die Eisriesenwelt ist die größte Eishöhle der Erde.


Noch Ende des 19. Jahrhunderts war die Höhle im Tennengebirge bestenfalls Jägern und Wilderern bekannt. Schon von weitem sieht man das gewaltige Höhlenportal von 20 m Breite und 18 m Höhe, hinter dem sich das Höhlensystem mit einer Gesamtlänge von ca. 42 km erstreckt, von dem jedoch nur ca. 1 km mit Eis bedeckt ist.

Dieser Teil entspricht auch dem der Öffentlichkeit mittels Führungen zugänglichen Teil der Schauhöhle. Im Inneren der Höhle herrscht während der Sommermonate eine Durchschnittstemperatur von ca. 0° C, weshalb für die etwa 1 stündigen Führungen unbedingt warme Kleidung empfohlen wird.

Der Weg führt durch das Höhlenportal und die Eingangshalle zur 150 m langen und 40 m breiten Posselthalle. Vorbei am Posselturm gelangt man über eine Treppenanlage zum Posseltkreuz, der markierten Umkehrstelle des Erstforschers (Anton Posselt).

Der große Eiswall ist mit 20 bis 25 m Höhe der steilste Punkt der Führung. Von dort aus geht es durch einen schmalen Durchlaß in die Hymirhalle zur mächtigsten Figur, der Hymirburg, welche einen Basisumfang von nahezu 40 m misst. Unmittelbar nach der Hymirhalle folgt das Niflheim, an dessen Ostwand sich die Eisorgel, auch Friggas Schleier genannt, befindet.

Von der Hymirhalle gelangt man nach kurzer Gehzeit in den Mörkdom, der mit 60 m Länge, 30 m Breite und 35 m Höhe zu den größten Räumen des Höhlensystems zählt.In der Nordwestecke des Doms ist die Urne mit der Asche von Alexander von Mörk aufbewahrt. Er war wesentlich an der Erforschung der Höhle beteiligt und wurde auf eigenen Wunsch hier beigesetzt.

Bemerkenswert ist der Mörkgletscher, eine bis zu 8 m hohe Eismauer, bei der die Eisschichten deutlich sichtbar sind. Nun erreicht man in wenigen Schritten den Eispalast. Hier befindet man sich ca. 1 km im Berginneren und über 400 m unter der Erdoberfläche. Die Führung macht hier kehrt und man gelangt nach insgesamt ca. 1 Stunde unter Tage wieder an das Tageslicht.

Nach Anfahrt zum Parkplatz und 20 Minuten Fußmarsch gelangt man zur Talstation der Seilbahn in 1076 m Höhe, welche die Besucher in 3 Minuten über steile Felswände hinweg zur Bergstation befördert. Bereits während der Fahrt mit der steilsten Seilbahn Österreichs begeistert der Ausblick in das Salzachtal und das Bergpanorama der Hohen Tauern. Für geübte Bergsteiger gibt es auch die Möglichkeit die 500 Höhenmeter zwischen Tal- und Bergstation zu Fuß in ca. 1h30min zu überwinden.

Weitere Hinweise zur Anfahrt, Öffnungszeiten, Vorbereitungen auf den Besuch, Bilder usw. finden sie auf der Internetseite der Eisriesenwelt.



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